Ladezeit verbessern

Ladezeit verbessern – so lädt deine Website schnell

Nichts ist nerviger, als eine langsame Website. Aus diesem Grund zeige ich dir Heute, wieso es so wichtig ist, eine gut performende Website zu haben. Vor allem wirst du erfahren, wie du die Ladezeit deiner Website verbessern kannst, sodass sie blitzschnell lädt. Viel Spaß mit dem Beitrag.

Warum ist die Ladezeit einer Website so wichtig?

Auch wenn früher die Ladezeit einer Website kein direktes Ranking-Kriterium war – indirekt war es schon immer so. Warum? Ganz einfach. Du weißt selbst, wie ultra nervig es ist, wenn eine Website langsam lädt.

Wenn der Ladeprozess zu lang dauert, springst du ab und suchst eine alternative Seite. Und das ist eigentlich das Worst-Case-Szenario eines jeden Website-Betreibers. Wenn Nutzer aufgrund von langen Ladezeiten abspringen, ist das sehr schlecht für die User-Experience deiner Website.

Das wiederum sagt dem Algorhytmus, dass deine Seite weniger wertvoll für den Suchenden und somit weniger relevant ist. Das führt zu Rankingverlusten, was natürlich zu Umsatzeinbußen führt.

Unabhängig von der SEO Schädlichkeit, verlieren Webseitenbetreiber dadurch potenzielle Leads und Kunden. Und das ist wahrscheinlich nicht das was du willst, oder? 😉

Aus diesem Grund gehen wir in diesem Beitrag alle Punkte durch, damit du die Ladezeit verbessern kannst. Um das ganze für jeden verständlich und umsetzbar zu machen, versuche ich, bei einer einfachen und praxisnahen Wortwahl zu bleiben. Lets go.

Das richtige Hosting für bessere Ladezeiten

Nehmen wir an, du willst ein Haus bauen. Würdest du dein Haus auf einem unsicheren, verfaulten Fundament aufbauen? Oder würdest du dein Haus auf einem stabilen, sauberen Fundament aufbauen? Ich denke, die Antwort ist klar.

Das Fundament einer erfolgreichen, schnell ladenden Website ist dein Hosting. Es gibt nämlich erhebliche Unterschiede bei den verschiedenen Hostinganbietern, was die Serverantwortzeit betrifft. Deshalb rate ich dir eindringlich, nicht den gleichen Fehler zu machen wie ich.

Bei meiner ersten Website habe ich mich für einen sehr günstigen Hostinganbieter entschieden. Ohne zu ahnen, welche Konsequenzen das nach sich ziehen würde. Ich bemerkte mit der Zeit, dass meine Website Probleme mit den Ladezeiten hatte.

Nachdem ich alles optimiert hatte und die Seite immer noch langsam war, wurde mir klar: Es kann nicht an der Seite selbst liegen. Und so war es auch. Schuld war der langsame Server meines Hostinganbieters.

Das heißt für dich: Wenn du deine Seite erst noch aufbauen willst, suche dir einen Hostinganbieter mit schnellen Ladezeiten aus. Wenn du deine Website bereits erstellt hast, kannst du problemlos auf einen anderen Server umziehen.

Im folgenden Liste ich dir einmal die Anbieter auf, die ein solides, schnelles Hosting anbieten:

Es gibt natürlich noch andere solide Anbieter. Die oben aufgezählten sind meiner Meinung aber die derzeit besten und schnellsten.

Wenn du also bei einem Anbieter mit erwiesernermaßen langamen Serverantwortzeiten bist, ist ein Wechsel ratsam.

Die richtige Software für deine Website

Dieser Abschnitt ist nur relevant, wenn du noch keine Website hast. Ist deine Website bereits aufgebaut, kannst du zum nächsten Abschnitt übergehen. Für alle, die den Websitebau noch vor sich haben, gilt folgendes: Benuze die richtige Software für deine Website.

Es gibt im Prinzip zwei Arten, wie du deine Seite erstellen kannst, wenn du nicht selbst programmieren kannst. Da ist einmal die Option eines Baukastensystems und die Option eines CMS-Systems (Content-Management-System).

Ohne jetzt ins Detail zu gehen, rate ich dir dringend zu einem CMS System wie WordPress. Bei einem Baukastensystem hast du nämlich das Problem, dass du keine externen Plugins einbinden kannst sowie keinen Zugriff auf den Websitecode hast.

Das bedeutet, dass dein Einfluss auf die Ladezeiten nur sehr gering ist. Um mehr Kontrolle zu haben, empfehle ich dir hier eindeutig ein CMS. Im besten Fall arbeitest du mit WordPress.

Wähle ein schnelles Theme

Auch das Theme, also die thematische Grundlage deiner Website, spielt eine große Rolle für die Ladezeit. Also solltest du auch hier ein bisschen recherchieren, bevor du dich für ein Theme entscheidest. Natürlich ist es wichtig, dass es designtechnisch zu dir und deiner Nische passt.

Es sollte aber am besten relativ minimalistisch und schlicht gehalten sein. Das ist die Grundlage für solide Ladezeiten. Aufgeblasene Themes mit Animationen, verschiedenen Schriftarten und anderen Spielereien verlangsame deine Seite.

Hier mal eine kleine Liste mit mit gut performenden WordPress Themes:

  • GeneratePress
  • Astra Theme
  • Divi Theme
  • Neve Theme
  • OceanWP Theme

Es gibt noch einige weitere Themes, die gut performen und stylish sind. Am besten ist es, wenn du ein wenig mit ihnen experimentierst. Die Thems müssen nämlich nicht nur die Ladezeit verbessern, sondern auch ingesamt in dein Konzept passen..

Ladezeit verbessern – die richtigen Plugins

Um deiner Seite verschiedene Funktionen hinzuzufügen, wirst du im Laufe der Zeit Plugins benötigen. Dabei muss dr klar sein, dass jedes zusätzliche Plugin deine Website “schwerer” macht und somit die Ladezeit verlängert.

Natürlich wirst du aber auf wichtige Plugins nicht verzichten können. Bevor du ein Plugin installierst, solltest du du allerdings 2 Punkte beachten:

  1. Ist der Nutzen so groß, dass es die erhöhte Ladezeit wert ist?
  2. Ist das Plugin bewährt und sauber programmiert?

Die erste Frage kannst du selbst relativ leicht beantworten. Beim zweiten Punkt kannst du dir Bewertungen des Plugins ansehen sowie recherchieren, ob es von seriösen Entwicklern programmiert worden ist. Hat es kaum Downloads und Bewertungen, ist Vorsicht geboten.

Lasse Javascript und CSS am Ende laden

Bevor Javascrpt und CSS nicht geladen sind, wird deine Seite nicht vollständig angezeigt. Deswegen ist es ratsam, dass du Javascript und CSS erst am Ende laden lässt. Javascript sollte dabei am besten im Footer geladen werden, CSS im Head.

Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn du ein Plugin diese Aufgabe machen lässt.

Ein Plugin, welches sich hierfür eignet, ist Autoptimize. In den Einstellungen des Plugins kannst du Javascript und CSS am Ende laden lassen sowie Dateien zusammenfügen lassen.

Verwende ein Cache-Plugin um deine Ladezeiten zu verbessern

Eine weitere Option, deine Ladezeiten zu verbessern, ist die sogenannte Cache Funktion. Hier gibt es 2 verschiedene Option, die ich dir kurz zeige:

  1. Serverseitiges Caching: Beim serverseitigen Caching werden wichtige Elemente deiner Seite auf dem Server zwischengespeichert. Das führt dazu, dass Besucher, die sich mehrere Seiten auf deiner Website anscheuen, kürzere Ladezeiten haben. Das liegt daran, dass bestimmte Elemente nicht jedes mal neu geladen werden müsse. Das serverseitige Caching kannst du in der Regel im Dashboard deines Hosting-Anbieters aktivieren.
  2. Browser-Caching: Beim Browser Caching werden bestimmte Elemente deiner Website nicht serverseitig zwischengespeichert, sondern im Browser selbst. Auch diese Variante führt zu schnelleren Ladezeiten.

Folgende Plugins eignen sich für Browser-Caching:

  • LiteSpeed Cache
  • WP Fastet Cache
  • W3 Total Cache
  • Autoptimize

Optimiere Bilder und Grafiken

Eine entcheidende Rolle bei der Optimierung und Verbesserung deiner Ladezeiten spielen Bilder und Grafiken.

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, sind Bilder mit 150 kb schneller geladen als Bilder, die 3 MB schwer sind. Daher lautet die erste Regel bezüglich der Bilder und Grafiken: Je kleiner die Dateigröße, desto besser die Ladezeit.

Wenn du die entsprechenden Bilder auswählst, achte also schon einmal im Vorraus auf die Dateigröße. Wenn du dein Bild ausgewählt hast, kannst du die Dateigröße allerdings noch weiter verringern. Dazu gibt es hilfreiche Tools. Das folgende Tool ist sehr empfehlenswert:

Nun hast du also bereits eine sehr kleine Bilddatei, was sehr gut für die Ladezeit ist. Ich emfehle dir außerdem das Format JPG oder JPEG2000 zu wählen. PNG-Dateien sind meistens zu groß.

Ein weiterer Schritt, um die Ladezeit zu verbessern ist der Einsatz eines Plugins, das alle Bilder, die weiter unten auf der Seite sichtbar sind, verzögert lädt. Auch dieser Schritt führt wieder zu optimierten Ladezeiten. Hierfür ist folgendes Plugin empfehlenswert:

  • a3 Lazy Load

Ladezeit verbessern – das Fazit

Es ist fast unmöglich, alle Optionen zur Verbesserung der Ladezeiten von Websites hier aufzuzählen. Wenn du allerdings die Punkte umsetzt, die ich dir in diesem Beitrag aufgezeigt habe, hast du schon 90% richtig gemacht.

Hier noch einmal alle Punkte im Überblick:

  1. Ein schnelles Hosting ist die Vorraussetzung für schnelle Ladezeiten
  2. Benutze ein flexibles CMS für deine Website
  3. Wähle ein Theme, welches gut performt
  4. Überlade deine Seite nicht mit unnützen Pluins
  5. Lasse Javascript und CSS am Ende laden
  6. Verwende serverseitiges oder browserseitiges Caching
  7. Optimiere & komprimiere Bilder und Grafiken
  8. Halte deine Seite allgemein eher schlicht

Ich hoffe die obigen Tipps konnten die weiterhelfen, deine Ladezeiten zu verbessern.

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